29.04. 13.00 – 21.30 Uhr
30.04. 11.00 – 18.00 Uhr

 

20 Jahre Museum Vechta – ein außergewöhnliches Jubiläumsfest

Als vor 20 Jahren das Museum Vechta erstmals am 25. April 1997 seine Türen für Besucher öffnete, ahnte niemand, welche Erfolgsgeschichte hiermit begann. Man könnte sie mit Zahlen ausdrücken: fast 700.000 Besucher haben über 100 Ausstellungen gesehen und ca. 1000 Veranstaltungen besucht, über 3000 Schulgruppen an dem museumspädagogischen Angebot des Museums teilgenommen, über 2000 Kinder ihren Geburtstag im Museum gefeiert.

Aber all die Zahlen können nicht das Gefühl, das Erlebnis ausdrücken, dass die Besucher aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum empfunden haben mögen, das Gefühl eines lebendigen, unheimlich vielfältigen Museums, dass für alle Zielgruppen etwas zu bieten hat, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Handicap, ob nur schauend oder aktiv mitwirkend.

Am bekanntesten und beliebtesten mögen vielleicht der stadtgARTen im Frühjahr und die Burgmannen-Tage im September sein. Hier verabreden und treffen Mann, Frau und Kinder sich – wie beim Stoppelmarkt – mit Freunden und Bekannten, entweder weil Schönes angeboten wird, weil man in eine andere Welt eintauchen kann oder um mitzumachen.

Geschichte lernen, in dem eines der vielen Angebote mitgemacht wird, selbst erlebt wird – diese Besonderheit zeichnet im wörtlichen Sinne das Museum Vechta aus. „Geschichte zum Anfassen“ ist das Motto, das sich durch alle Aktivitäten des Museum wie ein roter Faden durchzieht. Zum Beispiel ein Schwert in die Hand zu nehmen oder sich eine Schandmaske selbst aufzusetzen ist eindrücklicher und nachhaltiger als davon erzählt zu bekommen. Wer einmal von dieser Art Geschichte zu begreifen infiziert ist, kommt immer wieder, kann nicht genug davon bekommen.

Auch das Museum selbst mit seinen überaus aktiven Mitarbeitern nicht: Hier werden die Veranstaltungen geplant und durchgeführt, inhaltlich zu vielen Themen geforscht und immer wieder gebaut. So entstand neben den kleineren Häusern um das alte Zeughaus herum die rekonstruierte Burganlage „Castrum Vechtense“ im Zitadellenpark, die sich inzwischen zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt hat.

Es nimmt nicht Wunder, dass sich über 50 ehrenamtliche Helfer in der Museumsarbeit engagieren, dass ganz viele Gruppen und Einzelpersonen sich bereitgefunden haben, am 29. und 30. April einen Beitrag für das Jubiläumsfest des Museums zu leisten (siehe Programm). Von der Museumsleitung angesprochen, waren sofort alle bereit, diese Tage so zu gestalten, wie sich das Museum in den letzten 20 Jahren präsentiert hat: Lebendig, bunt und vielfältig.

 

Samstag, den 29. April 2017

Stand Uni, Bastel- und Mitmachaktionen Museum + Uni, Burgbelebung auf Castrum, Stand Förderverein Museum, Stand Förderverein Castrum, Stand TI Nordkreis Vechta mit Gästeführern, Artist in Residence Lydia Landers, Vorführung der mittelalterlichen Gruppe Heydenwall, Stand der Firma denkmal 3D

 

14.00 Hester/Voigt In 80 Tangos (Akkordeon und Flöte)

15.00 KMS Dreiklang

15.30 Tango Marena + Dreiklang

17.00 KMS Veeh Harfen

18.00 Prima Vista

18.30 Gertrud Bünger Figurentheater

19.30 Lesung Geest-Verlag

20.00 Geschichten Vatterodt

20.45 Figurentheater Rainer und Monika Pfeiffer

21.30 Ende des Tages

Sonntag, den 30.April 2017

Stand Uni, Bastel- und Mitmachaktionen Museum + Uni, Burgbelebung auf Castrum, Stand Förderverein Museum, Stand Förderverein Castrum, Stand TI Nordkreis Vechta mit Gästeführern, Artist in Residence Lydia Landers, Vorführung der mittelalterlichen Gruppe Heydenwall, Stand der Firma denkmal 3D

 

14.00 Gruppe „Mercks wol“ Vorführung mittelalterlicher Instrumente

14.00 Schreib-AG der Grundschule Langförden: Poetische Texte von Schülerinnen

15.00 Eduard- Holstein Quintett

16.00 Jazz for Fun

17.00 Bläserquartett der KMS

18.00 Ende des Jubiläums