Zur Zeit bieten wir keine Veranstaltung im Zitadellenpark an.

Caféhausmusik

18.06 / 17.09. / 15.10.    15.00 bis 17.00 Uhr

Caféteria-Nachmittag

mit dem Pianisten Dr. Maik Hester
Museumseintritt

Sommer-/Herbstausstellung

bis 31.10.

Sommer-/Herbstausstellung

Ausstellung „350 Jahre Zitadelle Vechta – Andreas Romberg – der Notenfinder“ mit Aquarellbildern von Modesta Helmke sowie Texten von Erika Brieske, Olaf Bröcker und Axel Fahl-Dreger. Medienstationen und Filmanimationen von Wolfgang Siemer. Musikalische Einspielung der Romberg-Komposition „Sprache der Tonkunst“ durch die Romberg-Musikschule- Dinklage

Das Thema der Ausstellung umfasst den spannenden Zeitraum vom Ende des 30jährigen Krieges 1648 bzw. für Vechta 1654 bis an das Ende des 18. Jahrhunderts.

In diesen Zeitrahmen fallen für Vechta wichtige Ereignisse. Die Zitadelle Sancta Maria wurde durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen erbaut. Diese bestimmte für 100 Jahre das gesamte Leben der Stadt Vechta. In Folge regionaler politischer Entwicklungen und Entscheidungen verlor die Zitadelle ihre Aufgabe am Ende des 18. Jahrhundert, wurde aufgelassen und geschleift.

Neben den historischen Fakten sind bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Legenden entstanden, die noch heute Vechta prägen.

Mit dieser Ausstellung geht das Museum Vechta in der Präsentation und Vermittlung einen außergewöhnlichen und neuen Weg. Die Geschichten um die Zitadelle Vechta werden in der historischen Figur von Andreas Romberg im Kindesalter fiktiv gebündelt und über Aquarellzeichnungen von Modesta Helmke, Texte von Erika Brieske, Olaf Bröcker und Axel Fahl-Dreger und Filmanimationen von Wolfgang Siemer bilderbuchartig präsentiert.

Die Geschichte, die vor allem Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren einen Zugang zur Geschichte ebnen soll, handelt von dem 13-jährigen Andreas Romberg, der noch einmal nach Vechta besucht. Er ist auf dem Heimweg von einem Konzert in Leipzig nach Münster. Während die Eltern Bekannte und Freunde in Vechta besuchen, erlebt Andreas mit seiner Vechtaer Freundin Caroline viele spannende Abenteuer. Mit Hilfe einer wieder aufgefundenen Taschenuhr seines Großvaters gehen die beiden auf Zeitreisen, die nicht ungefährlich sind. In der Not hilft ihnen eine Knochenflöte, mit der sie einen überraschenden Helfer herbeirufen können.

All die aufregenden Erlebnisse mit ihren verschiedenartigen Geräuschen und Tönen sammeln sich in Andreas Kopf zu besonderen Tonfolgen. Andreas, der nicht mehr nur fremde Musik spielen möchte, sondern gern seine eigenen Melodien komponieren möchte, findet über die erlebten Geräusche und Töne am Ende der Geschichte zu einer seiner ersten eigenen Komposition – der Sprache der Tonkunst.

Lassen Sie sich bei einem Besuch der Ausstellung durch die wunderschönen Aquarelle von Modesta Helmke verzaubern und tauchen sie ein in die musikalische Welt von Andreas Romberg.

Burgmannen-Tage 2017

23. / 24. 09.2017 in Vechta

Die 19. Burgmannen-Tagen

Das Museum Vechta lädt wieder zum größten, eintrittsfreien Treffen der mittelalterlichen Heerlager und Kämpfer im Nordwesten anlässlich der 19.Burgmannen-Tage am Samstag, den 23.09 von 12.00 bis 20.00 und Sonntag, den 24.09. von 10.00 bis 18.00 ein.

Das Kriegerlager ist imposant angewachsen. Die Teilnehmer werden War Games, Kriegerschlachten und Kampvorführungen zeigen.

Die Burganlage „Castrum Vechtense - das Burgmodell zum 11.Jahrhundert wird umgeben sein von einem Handwerkermarkt, der das Handwerk des Hochmittelalters demonstrieren wird. Modeschau und Handwerkervorführungen gehören zum Programm.

Der Verkaufshandwerkermarkt der Fogelvrei und der Ars Vivendi eV wird wie immer im Zitadellenpark/ Bereich Stresemannstraße zu finden sein.

Auf der Burg werden samstags 14:00 und 16:30 Uhr, sonntags 11:30 und 14:00 Uhr Führungen zum mittelalterlichen Leben im 11.Jh. angeboten. Die Besucher können sich aber auch allein im Turmbereich die Wohnverhältnisse eines Hochadligen anschauen, in den darunter liegenden Etagen einen Wirtschafts- und Essbereich sowie im Erdgeschoss den Vorratsraum betrachten. Gewandte Personen werden für  Erklärungen bereit stehen. Um den Burgturm herum werden diverse Heerlager das mittelalterliche Leben des 11.Jahrhunderts darstellen und damit die gesamte Burganlage in das Zentrum der Burgmannen-Tage stellen.

Auf der Garteninsel der Burg kann der Heil-und Kräutergarten besichtigt werden. Die dort wachsenden Pflanzen wurden aus dem Repertoire der schon zu Zeiten Karls des Großen bekannten Heilpflanzen ausgewählt.

Wie in den vergangenen Jahren kommen die anderen Zeitschnitte des Mittelalters, das Früh-, Hoch- und Spätmittelalter nicht zu kurz. Sie werden ebenfalls durch eine Vielzahl von glaubwürdigen Heerlagern repräsentiert und veranschaulicht.

Auch bei den Mitmachständen für Kinder und Jugendliche gibt es einige Neuerungen. Das Angebot wurde von den Museumsmitarbeitern überarbeitet und durch neue Bastelarbeiten erweitert.

Diese in Norddeutschland einzige nichtkommerzielle Mittelalterveranstaltung - der Eintritt ist frei - zieht nicht nur jedes Jahr über 20.000 Besucher an. Über 48 Heerlager, die Mitmachstände des Museums und des Gulfhauses, der Markt der Fogelvreien, die Spielleute KMS Vechta und die Kriegerschlacht der Gruppe „Heydenwall" aus Oldenburg (Sa. und So. 15.30 Uhr/ Zitadellenpark) sind nur einige Höhepunkte der Veranstaltung. Weitere sind eine Feuershow des Jugendzirkus Barbarella aus Barnstorf (Sa. 19.30 Uhr/Burggelände), und eine freie Schlacht der Burgmannen (Sa. und So.17.00 Uhr/ Zitadellenpark). Kulinarisch sorgen wie immer Tavernen, Fleischbräter und -spieß  sowie die Museumscaféteria für das leibliche Wohl. Das Museum im Zeughaus ist während der Burgmannen-Tage  (Eintritt von 2,50 €) geöffnet.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Trailer zur DVD "Geschichte interaktiv 25: Mittelalter II - Das Hochmittelalter" von der dokumentARfilm GmbH.

Den ganzen Film und weiteres unter: https://www.dokumentarfilm.com/mittelalter-ii-das-hochmittelalter